Der wachsende "Rote Punkt"

 

In der modernen Astrophysik gibt es seit Februar 2023 eine sensationelle Entdeckung (veröffentlicht unter anderem von Teams um den Physiker Duncan Farrah): Forscher haben herausgefunden, dass Schwarze Löcher tatsächlich an die Expansion des Universums gekoppelt sind und die Quelle der Dunklen Energie sein könnten! Man nennt das „kosmologische Kopplung“.

 

Mein Modell versucht den informationstheoretischen Mechanismus dahinter zu erklären, ohne dass man die unendlichen Singularitäten der klassischen Relativitätstheorie braucht.

" it from bit"

Information als Ur-Fundament: Das Rätsel der Dunklen Energie

 

Wir betrachten die Welt als ein Konstrukt aus harter Materie. Das ist ein Irrtum. Materie, Masse und Lichtwellen sind nur die Benutzeroberfläche. Das Fundament darunter ist reine Information.

 

John A. Wheeler hat die Idee "it from bit" geboren. Sein radikaler Ansatz, Information als das fundamentalste Element des Universums zu sehen, legte den philosophischen und theoretischen Grundstein für die heutige Quanteninformationswissenschaft. Information ist fundamental: Die physikalische Realität (das „It“/„Es“) besteht im tiefsten Inneren nicht aus Materie, sondern entsteht erst durch reine Information (das „Bit“).

 

Das Universum als Computer: Physiker wie Seth Lloyd führten Wheelers Idee weiter und argumentieren, dass das Universum selbst ein gigantischer Quantencomputer ist. Es berechnet seine eigene Evolution, indem es die Zustände von Teilchen ständig wie Information verarbeitet. Du siehst, dass auch Physiker schon auf die Idee gekommen sind, dass nicht Materie, Dunkle Materie und Dunkle Energie nebeneinander existieren, sondern ein komplexes Gebilde darstellen und Information speichern und verarbeiten können. Der von mir angedachte Zyklus vom Step-one zum Kollaps der Teilchenfunktion ist neu. Er basiert auf verschienden logischen Schritten, die ein Informationsfeld voraussetzen, dass jenseits der Raumzeit existiert. Ansonsten wäre ein Zyklus unmöglich. Insofern ist mein Ansatz noch radikaler in Bezug auf das "Gewicht" der Information. Ein Zyklus ist unumgänglich, wenn man Energieerhaltung und die Informationserhaltung konsequent fortfüht; über den Step-One (Urknall) zurück in die Vergangenheit und in der Vorwärtsrichtung über den Kollaps der Teilchenfunktion bzw. den Kältetod hinaus. Bitte frage jetzt nicht nach der Drehimpulserhaltung etc. Diese Faktoren verursachen vielleicht den "Start" oder das "Ende" jeder Zyklusreihe. Da ich bei Step-One nicht von einer Explosion ausgehe, sondern von einer langsamen Entwicklung (siehe auch Grafik), müssen die Zeiträume auch neu definiert werden. Nach Step-One - in einer fast  Nichtzeit, die auf einer Uhr - hätte es sie gegeben - vielleicht Millionen von Jahren angezeigt hätte, weil die Zeit noch stark "verdichtet" war (bei so kleinem Raum), gab es etliche Veränderungen, die nach heutiger Zeit in Bruchteilen von Sekunden abgelaufen sind. Nicht die Zeit zählt, sondern die Reaktionen - und die sind bei extremen Temperaturen viel schneller. Dass die heutigen Annahmen über frühere Zeiträume Fehler aufweisen, zeigen - fast täglich - die neuen Erkenntnisse, die uns das Webb-Teleskop liefert. 

 

Wenn Information – wie Stephen Hawking im Jahr 2004 final anerkennen musste – niemals gelöscht werden kann, stellt uns das vor eine radikale logische Konsequenz. Die Information eines jeden gesprochenen Wortes, eines jeden Gedankens und jeder Zellbewegung in unserem Körper muss in dem Moment, in dem sie geschieht, instantan gesichert werden. Das gilt natürlich für alle Prozesse. Das kosmische Netzwerk wartet nicht, bis Daten mit träger Lichtgeschwindigkeit zu einem fernen Schwarzen Loch wandern. Das würde von der Erde aus 26.000 Jahre dauern. Der Übergang in die zeitlose Nichtzeit passiert direkt vor Ort. Das Feld staucht und dehnt die Zeit ununterbrochen, um Daten in beide Richtungen fließen zu lassen.

Für diesen permanenten, universellen Rechenprozess braucht der Kosmos eine gigantische Infrastruktur. Und wir messen sie bereits: Die Physiker nennen es „Dunkle Materie“ und „Dunkle Energie“, weil sie diese unsichtbaren 95 % des Universums nicht erklären können. Es ist die Rechenleistung des Informationsnetzwerks. Es ist die Brücke, die Raum und Zeit überlistet und aus der Nichtzeit heraus unsere materielle Welt sekundengenau erschafft. Sollte die Datenübertragung so verlaufen, wäre die Diskussion, was mit Information im Schwarzen Loch geschieht, überflüssig - sie wäre längst instantan gesichert.

 

Es gibt noch einen Punkt, der erst vor wenigen Jahren (s.o.) erkannt wurde. Die Dunkle Energie füllt die Raumzeit aus. Ich sage: sie erzeugt die Raumzeit durch "Abwärme" der besonderen Art. Aber: Bei dieser exponetiellen Vergrößerung verdünnt sich ihre Intensität nicht wie bei der Hintergrundstrahlung, sondern ist gleichbleibend. Sie muss also irgendwo "Neue Energie" rekrutieren. Woher kann diese Energie kommen? Meine Idee hierzu: aus den Schwarzen Löchern. Im Gedankenexperiment ist ein Schwarzes Loch nicht deshalb schwarz, weil das Licht versucht wegzulaufen und festgehalten (Gravitation) wird. Sondern es ist schwarz, weil an dieser Stelle einfach der Monitor ausgeschaltet wurde. Das Schwarze Loch ist das Tor zur Dunklen Energie. Die Schwarzen Löcher sind die Kraftwerke, die die sichtbare Materie recyceln, um das Anwachsen der Dunklen Energie und damit die kontinuierliche Expansion des Raumes voranzutreiben. Meine Annahme zum "Energieverlauf": in Schwarzen Löchern wird Materie zu Energie. Eine Art Superfusion, die in der Dichte des Loches wirkt. Dabei entsteht Dunkle Energie, die den Prozess der Zeit-Transformation der Dunklen Materie, die aus Milliarden kleiner Schwarzer Löcher besteht, mit Energie versorgt. Es entsteht "Abwärme", die ohne Wechselwirkung mit Elektromagnetismus "nur" zu Expansion des Raumes - also der Raumzeit - führt.  

 

Wir bauen immer größere Geräte um immer kleinere Teilchen zu untersuchen und zu finden. CERN will einen dreimal größeren LHC (Large Hadron Collider) bauen, der dann 90 km lang wäre. Möglich ist das, aber wie weit kann das noch gehen? Die Komplexität scheint nicht geringer zu werden, wenn wir in immer kleinere Bausteine dieser Welt vordringen. Das Atommodell mit seinen Protonen, Neutronen und Elektronen war ein wunderbarer Punkt. Man dachte, die kleinsten Teilchen, die nicht aus anderen Teilchen bestehen, gefunden zu haben. Aber dem war nicht so. Wir kennen heute 12 Elementarteilchen, wovon 3 unser Universum bilden. Die aber brauchen Klebstoff, um nicht auseinaderzufallen - die Gluonen und damit nicht genug: Die mathematischen Formeln der theroetischen Physiker kollabieren, wenn diese Teilchen Masse besitzen. Deshalb gibt es das Higgsfeld und das Higgsboson. Es ist ziemlich kompliziert. Ungeklärt ist warum Dunkle Materie Masse besitzt, aber für uns unsichtbar ist und sich nicht zu Sandkörnern oder Planeten zusammenfügt. Gibt es da noch einen Higgsraum, indem der Großteil der Materie die Eigenschaften aufweist, die die theoretischen Physiker für ihre Gleichungen brauchen und die ohne Masse Graviation erzeugen kann? Eine plausible Antwort bekommen Sie noch - ich habe es oben schon angedeutet.
 

Wir neigen dazu, das menschliche Gehirn wie eine Festplatte zu betrachten, die Daten speichert und verarbeitet. In meinem Modell wird das Gehirn jedoch zu einer Antenne. Nein - es ist nicht das Gehirn; es ist jede Zelle mit ihrer DNS, die vielleicht nicht zufällig wie eine Antenne aussieht.

Viele der größten Denker der Geschichte beschrieben ihre Entdeckungen nicht als das Ergebnis von logischem Nachdenken, sondern als plötzliche „Eingebungen“. Albert Einstein, Nikola Tesla oder der Mathematiker Srinivasa Ramanujan gaben oft an, dass ihnen komplexe Formeln und fertige Bilder einfach „erschienen“ sind – wie aus dem Nichts. Übrigens: alles was ich hier schreibe sind auch eher Eingebungen als Ergebnisse von Denkprozessen. 

Wenn das Informationsnetz existiert und instant mit uns verbunden ist, dann ist Intuition oder Kreativität nichts anderes als der Moment, in dem unser Gehirn sich auf die richtige Frequenz des Hintergrund-Netzwerks einstellt. Wir „erfinden“ neue Ideen nicht; wir empfangen sie, weil sie im zeitlosen Feld bereits als logische Möglichkeit existieren.

 

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