Bei statischen Systemen gibt es keine Statik im Sinne des Wortes. Die kleinste Last führt zu Auflagerreaktionen - zu Durchbiegungen.

 

In der Natur ist dieses Prinzip des dynamischen Gleichgewichts fast überall zu finden.

 

Wenn Sie einen Schritt gehen und das richtig machen - was die wenigsten von uns können -, brauchen Sie wie ein Hartgummiball fast keine Kraft für den nächsten Schritt. Der"Aufprall" wird wie beim elastischen Stoß zurückgeworfen und nur so erreicht der Hartgummiball fast wieder die gleiche Höhe, von der er gefallen ist.

 

Bei diesen Gebäuden ist das etwas anders, aber dieses Hochhaus bewegt sich im Wind viele Zentimeter zur Seite. Es reagiert elastisch. Hier liegt die Schräglage allerdings an der Verzerrung des Fotos :-).

Evolution  Darwin plus

Kosmische Muster: Das unsichtbare Netzwerk der Naturgesetze

 

Alles, was aus Materie besteht, muss auf der Erde der Schwerkraft entgegenwirken. Auf den ersten Blick scheinen das die Skelette von Lebewesen zu sein – mit Ausnahme derer, die im Wasser leben. Es gibt Exo- und Endoskelette, Hydroskelette und Mischformen; irgendetwas, das den Druck aushält, das Gewicht zu tragen.

 

Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch, zumindest bei höher entwickelten Lebewesen, ein faszinierendes Zusammenspiel von Druck und Zug: eine sogenannte Tensegrity-Struktur, die zu einem elastischen Lastabtrag führt. Gerade Organismen, die ständig in Bewegung sind, profitieren von dieser Stabilität durch dynamisches Gleichgewicht. Es sind hochkomplexe Konstruktionen, die die Gravitation einerseits optimal nutzen und andererseits perfekt ausbalancieren.

 

Für solche Strukturen sind unvorstellbar umfangreiche Entwicklungen notwendig. Beim blinden, unendlichen Würfeln des Zufalls wäre das kein Problem – doch innerhalb der realen Zeit unseres Universums sind solche evolutionären Volltreffer mathematisch unmöglich (Darwin ?). Vor allem nicht, weil sich diese Muster zeitgleich auf allen Ebenen des Kosmos entwickeln. Jenseits der bekannten Naturkonstanten und physikalischen Kräfte existiert offensichtlich eine ganze Reihe von ständig wirkenden, formgebenden Mustern. Sie sind die Software-Blaupausen eines informellen Netzes, das das gesamte Universum erfüllt und die Brücke schlägt zwischen der Geometrie einer menschlichen Beziehung und der Dynamik einer rotierenden Galaxie.

 

Die Frage hierzu lautet: Inwiefern greift ein rein materialistisch-darwinistisches Evolutionsmodell zu kurz, und welche Evidenzen gibt es für ein informationsbasiertes Organisationsprinzip, das der Formbildung von Materie und Leben zugrunde liegt?