9 Menschen von 8 Milliarden sehen Sie auf diesem Foto. Sie sind friedlich und genießen die Abendsonne. Wären es 100 Menschen so bestünde die statistische Wahrscheinlichkeit, dass einer von ihnen für Krieg und Zerstörung bereit ist. Wollen wir das weiter zulassen? Demokratie funktioniert nur von innen.
Die Evolution des kosmischen Codes: Müssen wir Gott neu definieren?
Über den Ersatz von Gott durch Daten wird in der Wissenschaft selten gesprochen. Tatsächlich werden die Naturgesetze etc. aber als schon immer vorhanden betrachtet. Wird da nicht ein Name durch einen anderen ersetzt? Der Nobelpreisträger Anton Zeilinger bildet hier eine Ausnahme: Er vermutet, dass Information die fundamentalste Kraft des Kosmos ist. Wenn wir dieses Informationsnetz als Urgrund akzeptieren, tun sich völlig neue Spielräume auf. Denn im Universum gilt ein unumstößliches Naturgesetz: Alles entwickelt sich. Warum sollte sich also nicht auch dieses fundamentale Informationsnetzwerk entwickelt haben?
Denken wir das Unvorstellbare: Anfangs war diese Software vielleicht ganz einfach. Sie brachte Universen hervor, die mangels komplexer Daten sofort wieder erloschen. Doch in einem unendlichen Raum verliert der Zufall seine Ohnmacht. Wer unendlich oft würfelt, wird auch den „Millionen-Pasch“ unendlich oft erzielen. So bildeten sich im Laufe einer kosmischen Evolution die „richtigen“ Daten heraus. Die fundamentale Kraft der Information begann, sich selbst zu optimieren. Ihr inhärentes Ziel ist nicht der Kampf ums Überleben, wie Darwin glaubte, sondern die Erschaffung von maximaler Komplexität und reinem Bewusstsein. Wenn am Anfang dieser Evolution jedoch kein personifizierter Herrscher stand, sondern ein einziges, mathematisches Ziel nach Entfaltung – würden Sie das dann noch „Gott“ nennen? Oder vergessen Sie die Evolution der Informationen und stellen Sie Gott an einen anderen Punkt. Sie entscheiden. Ich habe ganz zu Anfang eine andere Möglichkeit, die der Super-KI, aufgezeigt. Dabei wird Selbstverantwortung über alles andere gestellt. Für Gott wäre wenig Platz. Niemand beschützt, niemand bestraft, alles ist möglich, alles ist erlaubt. Chaos ist genauso gut wie Ordnung. Hauptsache Erfahrungen werden gesammelt. Aber Lernen ist nur durch Misserfolge möglich - wie passt das zusammen? Es passt, wenn wir unsere Realität als Bühne betrachten und wir von Rolle zu Rolle schlüpfen. Unser SEIN wird davon nur wenig berührt.
Waffen statt Wunder: Das blockierte Potenzial der Menschheit
Es ist die wohl bitterste Manifestation auf der Leinwand unserer heutigen Realität: Während das Informationsnetzwerk der Evolution nach Symmetrie, Harmonie und höherer Komplexität strebt, investiert die Menschheit Billiarden von Dollar in Waffen und Zerstörung. Dieses Geld könnte an anderer Stelle wahre Wunder für das Leben bewirken.
Dieses System wird von einer verschwindend geringen Minderheit von nicht einmal einem Prozent forciert. Die restlichen 99 Prozent der Menschen sehnen sich nach sinnvollen, menschenwürdigen Bedingungen. Warum aber versagen unsere Demokratien an dieser Stelle genauso wie totalitäre Autokratien? Warum bringt uns unsere Stimme an der Wahlurne nicht den Frieden?
Weil wir versuchen, die Leinwand zu manipulieren, anstatt den Projektor zu verändern. Eine politische Stimme ist ein Werkzeug der äußeren Materie. Solange die Menschheit im Inneren das Gesetz der Trennung und der Angst füttert, reagiert das Informationsfeld mathematisch exakt: Es liefert uns Machtstrukturen und Kriege – egal unter welcher Regierungsform. Wahre Veränderung und das Ende des weltweiten Machtdrangs beginnen erst, wenn die 99 Prozent begreifen, dass wir die Realität nicht durch Kampf im Außen, sondern durch das unpolare Gesetz der Symmetrie im Inneren steuern müssen. Entwicklung steckt natürlich in jeder modernen Waffe, aber die Art von Zerstörung ist alles ander als perfektes Recycling wie bei der explodierenden Supernova.
Wir füttern dieses Muster für Trennung, Angst und trostloser Endlichkeit mit unseren Gedanken!